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Wallfahrt nach Einsiedeln

Wallfahrt nach Einsiedeln

Die Gruppe wächst von Jahr zu Jahr.

Um die 700 Pilger machten sich mit der Wallfahrt der Zürcher Katholiken auf verschiedensten Routen auf den Weg, um in der Klosterkirche Einsiedeln gemeinsam einen grossen Gottesdienst zu feiern.

Stefan Arnold, Leiter der Behindertenseelsorge, freute sich sehr, denn allein mit seiner Gruppe waren gegen die 30 Menschen mit verschiedensten Behinderungen unterwegs. Von einer Assistenz geführt, fanden Blinde den Stallungen entlang durch den Abteihof den Weg in die Klosterkirche und bewältigten Menschen im Rollstuhl die holprigen Pisten mit Kopfsteinpflaster. Eine Gebärdendolmetscherin hatte alle Hände voll zu tun: Sie übersetzte bei Zwischenhalten die besinnlichen Gedanken, im Gottesdienst Gebet und Predigt und zu guter Letzt die organisatorischen Hinweise für das Mittagessen.

Dies schrieb Arnold Landtwing, Informationsbeauftragter des Generalvikariats für die Kantone Zürich und Glarus.

Ja, ich habe mich sehr gefreut über die vielen Pilgerinnen und Pilger der Behindertenseelsorge. Besonders erfreute mich, dass wir als gemischte Gruppe von Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen unterwegs waren.

Unseren gemeinsamen Weg vom Hotel Allegro zur Klosterkirche unterbrachen wir dreimal mit einem Impuls.

Beim ersten genossen wir passend zum Thema «Weite» den wunderschönen Ausblick auf der Dachterrasse des Hotels.

Beim dritten Impuls spendeten uns die Bäume Schatten. Die Gedanken der Pilgerinnen und Pilger standen nicht im Schatten. Sie brachten sich zum Thema «Tiefe» ein. Gerne hätte ich dafür noch mehr Zeit gehabt.

Am Schluss des Gottesdienstes jubelten alle und klatschten voll Freude in die Hände. Ihre Herzen waren erfüllt vom genial und mit Leichtigkeit gespielten Schlussspiel des Organisten Theo Flury. Orgelspiel und Jubel können Sie sich am Schluss des Artikels von Arnold Landtwing anhören.

Die Wallfahrt klang bei Brot, Wurst und Gesprächen im Abteihof aus. Zufrieden fuhren wir nach Zürich. Pilgerinnen und Pilger fragten, wann die nächste Wallfahrt sei. Immer am ersten Samstag im Monat Juli. Ich freue mich, wenn die Gruppe nächstes Jahr noch grösser ist.

Stefan Arnold, Dienststellenleiter

#WoEsUnsBraucht

#WoEsUnsBraucht

Erleben Sie am Samstag, 15. September 2018 von 10-16 Uhr an 20 Stationen in der Stadt Zürich das soziale Engagement der Kirchen!

#WoEsUnsBraucht ist:

  • eine einmalige Gelegenheit für Neugierige zu einem Blick hinter die Kulissen;
  • ein kleiner Ausschnitt aus dem vielfältigen sozialen Engagement, das täglich in Kirchgemeinden, Pfarreien und verschiedenen Institutionen gelebt wird;
  • ein ökumenisches Projekt im Gedenken an 500 Jahre Reformation;
  • eine Entdeckungsreise in Zürich für Einzelpersonen, (Schüler-)Gruppen oder Familien.

 

Kommen Sie vorbei und schauen Sie selbst!
Mehr Informationen unter:

www.kirchen-zuerich.ch/wo-es-uns-braucht

oder auf dem Flyer

 

ref_kath_neu_Web_Flyer_A4.pdf

Datei öffnen — PDF document, 637Kb

Weiterblidung vom 31. März 2017

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Weiterbildung der Inklusionsbeauftragen vom März 2016

Weiterbildung der Inklusionsbeauftragen vom März 2016

Die Weiterbildung im März 2016 stand unter dem Thema "Begegnung ermöglichen".

Im Pfarreisaal St. Anton in Zürich treffen sich am 11. März 2016 etwa 25 Inklusionsbeauftragte und Interessierte zur Weiterbildung. Inklusion, ein uns bekanntes Thema beschäftigt uns auch dieses Mal. Sonja Helmer-Wallimann, Ansprechpartnerin der Inklusionsbeauftragten konnte Rolf Steiger, Supervisor und Bildungs- und Praxisberater, für diesen Nachmittag organisieren.

1. Kommunikation

Herr Steiger erklärt uns zuerst das Sender- Empfänger – Modell, zwar ein technischer Begriff, aber enorm wichtig am Anfang jedes Gespräches. Es ist wichtig, dass ein Satz vom Sender richtig codiert und gesendet wird, um später beim Empfänger richtig anzukommen und decodiert, das heisst, verstanden wird. Je nach Nachricht finden wir im Satz einen Sachinhalt, einen Appell, eine Beziehungsaussage oder auch eine Selbstoffenbarung. – Einfacher gesagt, es ist massgebend, wie etwas gesagt wird. Herr Steiger erklärt uns ganz gezielt, die verschiedenen Nuancen einer guten Kommunikation.

Rolf Steiger begleitet durch den Nachmittag

Rolf Steiger begleitet durch den Nachmittag 

2. Räume und Grenzen

Wenn wir Beratungsgespräche oder ev. auch Inklusionsgespräche führen, ist es wichtig, dass wir uns Selbst gut kennen (Gefühle, Bilder, Erfahrungen, Ansichten). Wir müssen zu unserem Inneren, wie eine Türe zum eigenen Garten finden. So hat aber auch unser Gegenüber einen Garten. Sehr wichtig ist, die Grenzen des fremden Gartens zu respektieren und nicht ungefragt in fremden Gärten zu gärtnern. Achtsam können wir auf Aussenräume unseres Gegenüber treten, spüren, wie weit er uns in sein Reich lässt, und ev. mit ihm dort Erfahrungen und Gefühle austauschen. -  Herr Steiger weist auf den Vergleich einer Zwiebel hin. In diesen Topf wird ein Samen gelegt. Der Samen entwickelt sich selbständig, wir können in achtsam begiessen, pflegen, vielleicht hie und da von aussen mit Freude auch bestaunen,  aber die Zwiebel entwickelt sich selbständig, und wir haben nur bedingt Einfluss. Wir können die Zwiebel nicht zum Wachsen zwingen, ebenso wenig wie den Menschen. Und das ist gut so.

3. Führungsstile

Manager = delegiert: „Ich sage dir, was Du wofür zur Verfügung hast“

(laissez fair) organisiert, verwaltet, materielle und menschliche Ressourcen

Capitain = lenkt: „Ich sage dir, was Du wie zu machen hast“

(diktatorisch) Gibt vor, was gemacht werden soll, klare Zielvorgabe und Leistungsorientierung

Trainer = leitet an: „Ich sage dir, was Du wie einsetzen kannst“

(kooperativ) Teilnehmend, fordernd, fördernd, motiviert um Leistung und Zufriedenheit zu erreichen    

Coach = unterstützend:„Ich sage Dir, wie wertvoll du bist“

(karitativ) löst Probleme und Aufgaben durch gezielte Fragen. Menschen sind im Vordergrund.

Anschliessend werden wir zu einer Gruppenarbeit aufgefordert. Inklusion ist doch ein sehr breit angelegtes Thema. Vielen Fragen bleiben, wie z.B. wie finden wir Menschen mit Behinderung, die aktiv und gerne auch an religiösen Veranstaltungen teilnehmen, wie bauen wir Hemmungen ab bei Betroffenen, aber auch in der Gesellschaft. Können wir da auch Freiwillige einbeziehen, usw.

  Bei der Gruppenarbeit wird rege diskutiert.

 Bei der Gruppenarbeit wird rege diskutiert.

Stefan Arnold, Leiter der Behindertenseelsorge legt ein Blatt „Vorbemerkungen“ auf, mit vielen Fragen, mit Tipps, wie z.B. “Stimmt, ein Augenblinzeln ist auch eine Kommunikation“ oder  „wenn ich jemandem die Hand hinhalte, sage ich damit: Ich bin für Dich da“. Das Gegenüber ernst zu nehmen und zu akzeptieren, ist ebenfalls sehr wichtig.

 

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Stefan Arnold zeigt Hilfsmittel in der Kommunikation auf.

Bei einem leckeren Imbiss tauschen sich die Teilnehmenden untereinander aus.

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Katharina Bloom verwöhnt die Teilnehmenden in der Pause mit einer Massage.

Vielen Dank an die Behindertenseelsorge. Ich habe einen lehrreichen, lockeren Nachmittag in guter Stimmung erleben dürfen. Ich denke, dieses Thema wir uns immer wieder beschäftigen.

14. März 2016  M. Federer

Weiterbildung vom 18. September 2015

Weiterbildung vom 18. September 2015

Die Weiterbildung für die Inklusionsbeauftragten und Interessierten in diesem Herbst stand ganz unter dem Motto "Inklusion"

Weiterbildung – Inklusion und Inklusionsbeauftragte –

Wieso? Weshalb? Warum?

Im September 2015 trafen sich Inklusionsbeauftragte und Interessierte zur Weiterbildung, die zweimal jährlich von der Behindertenseelsorge organisiert wird.

Zum Einstieg formulierten einige TeilnehmerInnen ihre Gedanken zur Inklusion:

 “Zusammenleben von allen Menschen“ oder

„Wertschätzung jedes Menschen“ oder

„Inklusion bringt Freude und verbindet“ oder

„Inklusion braucht Zeit, um zu wachsen“...

Herr Pfarrer Staubli, aus Winterthur berichtet von der Krankenwallfahrt nach Lourdes, und wie man sich nach kurzer Zeit in einer Gemeinschaft von Kranken, Pflegenden und andern Pilgern wohl fühlt, sich gemeinsam bewegt und feiert, und nicht mehr unterscheidet, ob krank oder gesund.

André Paul Stöberer, als Hauptreferent von der Evangelischen Landeskirche in Baden spricht über kreative, freude- und lustmachende Ideen und Ansätze zur Inklusion. In Deutschland leben 18,1 Millionen Menschen mit einer Beeinträchtigung.

In seiner Arbeit bezieht er sich auch auf die UNO-Behindertenrechtskonvention, mit dem Ziel die Chancengleichheit für behinderte Menschen in unserer Gesellschaft zu fördern.

Für alle Menschen mit Behinderung gilt darum:

  • Sie dürfen nicht schlechter behandelt werden.
  • Sie sollen, wenn immer möglich selber über ihr Leben bestimmen.
  • Sie sollen die nötige Unterstützung und Hilfe bekommen, die sie brauchen..
  • Behinderte Menschen sind wichtig.
  • Sie sollen ernst genommen werden.
  • Sie sollen überall auftreten können.
 

Mögliche Handlungsfelder für Inklusion:

Gute Strukturen – Bewusstseinsbildung – Angebote, Beratung – Kooperation, Koordination - Qualifizierung Fortbildung – Zugänglichkeit, Barrierefreiheit.

Der Referent spricht viele Aspekte an und es wird uns bewusst, dass es noch viel zu tun gibt, egal ob in Deutschland oder in der Schweiz.

Sonja Helmer-Walllimann, als zuständige Mitarbeiterin für die Inklusions-Beauftragten, verrät uns bereits, dass die nächste Weiterbildung „Begegnung ermöglichen“ am 11. März 2016 weiter am Thema dran bleibt.

Stefan Arnold, berichtet als Stellenleiter über verschiedene Projekte und Aspekte der Inklusion in Pfarreien im Kanton Zürich:

  • Blinde und gehörlose Menschen, Rollstuhlfahrer sensibilisieren in den Pfarreien und ermöglichen Begegnung.
  • Regelmässig übers Jahr (etwa 7 Mal) werden „Mitenand-Gottesdienste“ in verschiedenen Gemeinden im Kanton Zürich gefeiert. Menschen mit und ohne Behinderung wirken im Gottesdienst mit.
  • Viele Pfarreien bemühen sich, barrierefreie Zugänge zu schaffen.
  • JaSL ist eine Gruppe von Menschen mit verschiedenen Behinderungen. Die Gruppe führt regelmässig Forums-Fachmittage durch. Dort ist Inklusion ein Hauptthema, diskutiert werden auch die Herausforderungen, die damit verbunden sind.

 

Informationstisch an der Weiterbildung für die Inklusionsbeauftragten.

Informationstisch an der Weiterbildung für die Inklusionsbeauftragten.

 

 

„Beauftrage für Behindertenfragen“ heissen neu „Inklusionsbeauftragte“

 Als Inklusions-Beauftragte werden wir zukünftig angeschrieben. Der Begriff Inklusion schliesst viel mehr ein, als nur Behinderung. Wir denken da  z. B. an Ausländer, an Flüchtlinge usw. Auch da ist wichtig mit Projekten und neuen Ideen zu versuchen sie bei uns einzubinden, Inklusion. Das Wort „Behinderung“ steht nicht mehr im Vordergrund.  

Ich finde diese Namensänderung echt gut.

Bei einem leckeren Apéro tauschen wir alle noch letzte Gedanken aus. Wir haben wieder einmal eine spannende Weiterbildung erlebt. Vielen Dank dem Gastgeber.

20.09.2015 M. Federer

Weiterbildung vom 13. März 2015

Weiterbildung vom 13. März 2015

Die Weiterbildung im März 2015 stand unter dem Thema Blindsein und Sehbehinderung. Der Film „Unsichtbare Bilder“ von Tula Roy führte anschaulich ins Thema ein.

Etwa 20 Personen treffen sich im Pfarreizentrum der Kath. Kirche St. Peter und Paul, darunter die Regisseurin Tula Roy.

Vor uns liegt ein Film über blinde Menschen. Die Verantwortlichen haben diesen in fünf einzelne Sequenzen aufgeteilt, so dass wir jeweils nach jeder Sequenz darüber diskutieren konnten.

1.Sequenz:  Das erste Bild zeigt uns eine Musikband, die auf den Film einstimmt. Dabei ist Jamie, ein etwa siebenjähriger Junge. Er spielt voller Eifer auf einem Tamburin. Es ist für den Zuschauer eine Freude, ihm zuzusehen. Bald verrät uns Jamies Mutter, dass das Kind sehbehindert ist und mehrere Operationen rund ums Auge hinter sich hat. Wir sehen ebenfalls, wie er liebevoll im Sonnenberg, Baar und zuhause gefördert wird und so eine gute, aber sicher auch anstrengende Kindheit erlebt. Es wird betont, dass Musik eine sehr wertvolle Art sein kann, mit sehbehinderten Kindern zu arbeiten.

2.Sequenz:  Ein Gruppe junggebliebener SeniorInnen ist im Piemont unterwegs. Es sind blinde Menschen, die wissenshungrig zusammen mit einer blinden Seelsorgerin die Gegend erkunden. Dort lernen sie den Bürgermeister von Cueno kennen. Federico Borgna ist blind. Für mich ist sehr eindrücklich, wie er mit seiner Behinderung umgeht. Sie ist einfach da, er will sie nicht überbewerten, aber auch nicht unterbewerten. Er zeigt seine Freude an der Arbeit und will einfach Bürgermeister sein. Grossartig!

3.Sequenz: Jedem Teilnehmer fällt auf, die ersten zwei bis drei Minuten werden in der „Blinden Kuh“ gedreht. (ein Restaurant in Zürich und Basel, in dem jeder Gast im Dunkeln bedient und verpflegt wird.) Zwei junge Frauen, Anicia Rérat und Julia König, beide blind, erzählen  von ihren verschiedenen Erfahrungen. So berichten sie über die Herausforderung eine geeignete Arbeitsstelle zu finden, über die Arbeit in der „Blinden Kuh“ und ihr Bemühen, als eigenständige Frauen im Leben zu stehen. Wirklich vielsagend, wie jede der beiden Frauen ihren eigenen, persönlichen Weg sucht, die eine eher introvertiert, die zweite eher extrovertiert.

4.Sequenz: Helen Frey ist eine ältere, sehbehinderte Frau und lebt in der Mühlehalde in Zürich. Lebhaft erzählt sie von ihrem Alltag in diesen Wohnheim für blinde und sehbehinderte Menschen. - Sie zeigt uns verschiedene Möglichkeiten, wie wir Sehenden uns besser mit blinden und sehbehinderten Menschen unterhalten und gegenseitig bereichern können. Wahrlich ein aktuelles Thema für uns alle, aber auch für die ältere Generation. So viele SeniorInnen leiden unter zunehmendem Sehverlust im Alter.

5. Sequenz: In Wien bewegen sich zwei junge, blinde Mädchen relativ unbeschwert durch die Strassen. In Begleitung sind sie von Daniel Kish, einem blinden Wissenschaftler, der sich mit der menschlichen Echoortung beschäftigt und Pionierarbeit leistet.  Die Methode ist in Österreich und Deutschland bereits bekannt.

Nach jeder Sequenz wurden Erfahrungen ausgetauscht und Fragen weiter vertieft.

Im zweiten Teil der Weiterbildung erfahren wir aus dem Leben von Ernst Koch, einem seh- und hörbehinderten Pensionär. Er berichtet von seinen Erfahrungen als seh- und hörbehinderter Mann und was er von einer Pfarrei erwarten würde. Er erzählt von einem Experiment, wie er sich alleine mit dem Blindenstock zu einer anderen Gruppe von Menschen gestellt hat. Als seh- und hörbehinderter Mensch sei man darauf angewiesen, dass andere Menschen auf einen zugehen.

Ebenfalls angesprochen werden die Anforderungen an  hindernisfreies Bauen. Stefan Arnold berichtet über die verschiedenen Neuigkeiten auf diesem Gebiet.

 

Vielen, vielen Dank all jenen, die diesen Nachmittag so interessant und lehrreich für uns gestaltet haben.

 

20. März 2015

M. Federer

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Informationstisch an der Weiterbildung für die Inklusionsbeauftragten.

Seelsorgerischer Beistand

 

 

Sie brauchen seelsorglichen Beistand und wünschen sich einen Gesprächspartner?

Falls Sie unter der Telefonnummer der Behindertenseelsorge niemanden erreichen können, finden Sie kurzfristig bei der Dargebotenen Hand unter der Telefonnummer 143 Hilfe und Beratung.

Link zur Webseite

«Gegen die Überwachung von Versicherten»

«Gegen die Überwachung von Versicherten»

Die Behindertenseelsorge der Katholischen Kirche im Kanton Zürich unterstützt das «Referendum gegen die gesetzliche Grundlage für die Überwachung von Versicherten».

Nähere Informationen finden Sie unter

Inklusion Handicap oder Caritas Zürich.

 

Referendum online unterschreiben oder

Unterschriftenbogen herunterladen.

Welt Down Syndrom Tag vom 21. März 2018

Welt Down Syndrom Tag vom 21. März 2018

Ich bi parat - Du au?

Ein weltweiter Tag für Menschen mit Trisomie 21 - wozu?

Der Welt Down-Syndrom Tag findet seit 2006 jedes Jahr am 21. März statt. Für diesen speziellen Tag werden weltweit Veranstaltungen und Initiativen organisiert, mit dem Ziel das öffentliche Bewusstsein für die Trisomie 21 resp. das Down-Syndrom zu steigern. Das Datum (21.3.) nimmt Bezug auf das 21. Chromosom, das bei diesen Menschen 3fach vorhanden ist.

Die Ziele der verschiedenen Initiativen sind vielfältig, insbesondere

  • Zeigen, welche Fähigkeiten Menschen mit Trisomie 21 haben;
  • Aufklären über die Notwendigkeit und Herausforderungen der Inklusion;
  • Solidarität bekunden;
  • Forschung und Entwicklung in Medizin, Schulbildung und beruflicher Inklusion fördern;
  • Brücken bauen und Plattformen schaffen für Fachpersonen, Eltern und Betroffene.

Auch wir wollen einen kleinen Beitrag leisten und Euch auf folgendes Video aufmerksam machen:

50 Mums | 50 Kids | 1 Extra Chromosome


https://paper.li/inclusionsuisse/1421006551#/

 

Sie und Wir

Sie und Wir

Wer sind Sie? Wer sind wir?

Unser neu aufgelegter Flyer beantwortet die Fragen:

  • Wer sind wir?
  • Was ist uns wichtig? Welche Leitworte weisen uns den Weg?
  • Was bieten wir an?
    Wer sind Sie? Wie können Sie uns unterstützen?

 

Den Inhalt des Flyers finden Sie hier.

Gedruckt können Sie ihn bei info@behindertenseelsorge.ch bestellen.

Unser Programm für 2018

Unser Programm für 2018

Herzliche Einladung an alle!

Das Team der Behindertenseelsorge hat einen bunten Strauss an Veranstaltungen für das Jahr 2018 zusammengestellt. Wir laden ein, den vier Leitsternen

  • Spiritualität leben
  • Solidarität leben
  • Gemeinschaft leben
  • Veränderung leben

Glanz und Farbe zu verleihen. Die vier Leitsterne scheinen auch in der neuen Broschüre „Inklusion – Impulse für eine einladende Pfarrei“. Der Cartoonist Phil Hubbe hat jedem Stern eine witzige Karikatur zur Seite gestellt.

Die Broschüre kann ab Ende März 2018 direkt bei uns bestellt werden:

Kontakt:

 

Hier sehen Sie das Jahresprogramm als PDF

Nicht nur an einem Tag im Jahr

Nicht nur an einem Tag im Jahr

Der Internationale Tag der Menschen mit Behinderung am 3. Dezember ist ein von den Vereinten Nationen ausgerufener Aktionstag.

Er soll das Bewusstsein der Öffentlichkeit für die Probleme von Menschen mit Behinderung wachhalten. Er soll den Einsatz für die Würde, Rechte und das Wohlergehen dieser Menschen fördern.

Link zum Blogbeitrag:

 

Wie komme ich in die Kirche?

Wie komme ich in die Kirche?

Beitrag Tele Züri über Barrierrefreitheit am Kloster Einsiedeln.

Werner Ruch ist Mitglied der Interessengemeinschaft hindernisfreier Klosterplatz Einsiedeln. Er setzt sich für einen hindernisfreien Zugang zur Klosterkirche ein. Tele Züri hat ihn auf dem Weg zur Kirche begleitet. Hier finden Sie den Beitrag ab Minute 2:54.

 

Wichtige Ergänzung zum Beitrag: Der obere Teil des Klosterplatzes (bis zum Brunnen) gehört dem Kloster, der untere Teil dem Bezirk Einsiedeln. Kloster und Bezirk sind sich der Barrieren bewusst, welche Menschen mit Behinderungen auf dem Klosterplatz heute zu überwinden haben. Vor längerem hat das Kloster bereits mit der Sanierung angefangen und investiert 8 Mio Franken. Mit dem Abteihof wurde ein Zeichen gesetzt, wie auch der Platz aussehen wird. Mit dem Projekt Klosterplatz  kann man sich ein Stück Klosterplatz erstehen und die Sanierung unterstützen. Auch der Bezirk ist aktiv und investiert für das Sanierungsprojekt insgesamt 1,75 Mio Franken. Bis 2020 sollte also weitgehend für Barrierefreiheit gesorgt sein.

Früher kam ich im Rollstuhl nicht in die Kirche rein

Früher kam ich im Rollstuhl nicht in die Kirche rein

Peter Fischer ist Inklusionsbeauftragter. Inklusion – ein sperriges Wort. Die Behindertenseelsorge übersetzt Inklusion mit Zugehörigkeit (link hier). Peter Fischer kümmert sich ehrenamtlich in seiner Pfarrei, St. Felix und Regula im Zürcher Quartier Hard, darum, dass Anliegen behinderter Menschen wahrgenommen

Firmlinge bei uns zu Besuch

Firmlinge bei uns zu Besuch

Die Behindertenseelsorge führt regelmässig Firmmeetings durch. Mit dabei sind immer Menschen mit Behinderung (MmB). Unter Verwendung diverser Hilfsmittel für MmB werden Übungen und Spiele mit den Firmlingen veranstaltet.

MmB erzählen aus ihrem persönlichen Erfahrungsschatz, diskutieren mit den Jugendlichen, z.B. in Gebärdensprache mit einem Dolmetscher und möchten sie so sensibilisieren, im Alltag mehr auf MmB zuzugehen und sich für sie zu interessieren. Meistens resultiert aus diesen Treffen gegenseitiges Staunen, Lernen und viel Respekt!

 

Bei diesem Besuch brachte Regula Eiberle, gehörlos (Projektmitarbeiterin) und Rolf Ruf, gehörlos, den jungen Menschen die Gebärdensprache näher.

Für alle Beteiligten war dies ein eindrücklicher und toller Nachmittag!


Diese Firmlinge der Christkath. Gemeinde haben sich in ihrem Firmgottesdienst mit Gebärdensprache vorgestellt.

Wir wünschen allen jungen Menschen den Schutz und den Segen des heiligen Geistes auf ihrem weiteren Lebensweg!


Finger weg von meinem Erbgut

Blogbeitrag

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Warum durfte ich nicht leben?

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Blogbeitrag von Stefan Arnold, Stellenleiter der kath. Behindertenseelsorge Zürich

Wie Freude mit einem Lächeln geht

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Blogbeitrag von Ines Bolthausen, Seelsorgerin der gehörlosen Menschen

Inklusion und Kirche – Ein Widerspruch?

Inklusion und Kirche – Ein Widerspruch?

Inklusion hat nichts mit mir und uns zu tun, denn ich habe Gottseidank keine Behinderung...

Lebenswert – lebensunwert: Wer entscheidet?

Lebenswert – lebensunwert: Wer entscheidet?

Blogbeitrag von Simon Spengler

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