Wallfahrt nach Einsiedeln

Die Gruppe wächst von Jahr zu Jahr.
Wallfahrt nach Einsiedeln

Gruppenfoto der Pilgerinnen und Pilger

Um die 700 Pilger machten sich mit der Wallfahrt der Zürcher Katholiken auf verschiedensten Routen auf den Weg, um in der Klosterkirche Einsiedeln gemeinsam einen grossen Gottesdienst zu feiern.

Stefan Arnold, Leiter der Behindertenseelsorge, freute sich sehr, denn allein mit seiner Gruppe waren gegen die 30 Menschen mit verschiedensten Behinderungen unterwegs. Von einer Assistenz geführt, fanden Blinde den Stallungen entlang durch den Abteihof den Weg in die Klosterkirche und bewältigten Menschen im Rollstuhl die holprigen Pisten mit Kopfsteinpflaster. Eine Gebärdendolmetscherin hatte alle Hände voll zu tun: Sie übersetzte bei Zwischenhalten die besinnlichen Gedanken, im Gottesdienst Gebet und Predigt und zu guter Letzt die organisatorischen Hinweise für das Mittagessen.

Dies schrieb Arnold Landtwing, Informationsbeauftragter des Generalvikariats für die Kantone Zürich und Glarus.

Ja, ich habe mich sehr gefreut über die vielen Pilgerinnen und Pilger der Behindertenseelsorge. Besonders erfreute mich, dass wir als gemischte Gruppe von Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen unterwegs waren.

Unseren gemeinsamen Weg vom Hotel Allegro zur Klosterkirche unterbrachen wir dreimal mit einem Impuls.

Beim ersten genossen wir passend zum Thema «Weite» den wunderschönen Ausblick auf der Dachterrasse des Hotels.

Beim dritten Impuls spendeten uns die Bäume Schatten. Die Gedanken der Pilgerinnen und Pilger standen nicht im Schatten. Sie brachten sich zum Thema «Tiefe» ein. Gerne hätte ich dafür noch mehr Zeit gehabt.

Am Schluss des Gottesdienstes jubelten alle und klatschten voll Freude in die Hände. Ihre Herzen waren erfüllt vom genial und mit Leichtigkeit gespielten Schlussspiel des Organisten Theo Flury. Orgelspiel und Jubel können Sie sich am Schluss des Artikels von Arnold Landtwing anhören.

Die Wallfahrt klang bei Brot, Wurst und Gesprächen im Abteihof aus. Zufrieden fuhren wir nach Zürich. Pilgerinnen und Pilger fragten, wann die nächste Wallfahrt sei. Immer am ersten Samstag im Monat Juli. Ich freue mich, wenn die Gruppe nächstes Jahr noch grösser ist.

Stefan Arnold, Dienststellenleiter

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