Konzept Mitenand-Gottesdienst

Konzept Mitenand-Gottesdienst

Menschen mit und ohne Behinderung feiern in Guthirt, Zürich, Gottesdienst.


Verantwortung

Team der Behinderten-Seelsorge (BS) und Pfarreiteam vor Ort.

 Zielsetzung

  1. Inklusion: Alle Menschen können gleichwertig am kirchlichen Leben teilhaben.
  2. Sensibilisierung für Menschen mit Behinderung (MmB) und deren Bedürfnisse bei den Pfarrei-Verantwortlichen.
  3. Das Pfarreiteam erhält das Handwerkszeug für einen möglichst barrierefreien
    Gottesdienst.
  4. Bis zum nächsten Mitenand-Gottesdienst prüft das Pfarreiteam (zusammen mit MmB), welche barrierefreien Elemente wo einbezogen werden können.
  5. Begegnung der verschiedensten Menschen in der Pfarrei. MmB aus der Pfarrei feiern mit.
  6. MmB und der Inklusionsbeauftragte (IB) der Pfarrei können sich in der Vorbereitung einbringen. Eine frühzeitige Kontaktaufnahme von der Pfarrei mit MmB hat stattgefunden. Pfarreigruppen, Partner-Organisationen und
    Institutionen auf dem Pfarreigebiet werden so gut wie möglich einbezogen.
  7. Nach dem Gottesdienst besteht eine weitere Möglichkeit der Begegnung (z.B. Apéro, Mittagessen).
  8. Spätestens nach 5 Jahren sind die Pfarreien befähigt, alleine einen Mitenand-Gottesdienst durchzuführen. Im Verlauf der 5 Jahre übernehmen die Pfarreien zunehmend die inhaltliche Vorbereitung und Durchführung.

 

Aktivität

  • 6 bis 7 Mitenand-Gottesdienste im Jahr in verschiedenen möglichst barrierefreien Pfarreien im Kanton Zürich.
  • Ein Mitarbeiter der BS begleitet ein bis zwei Pfarreien während fünf Jahren.

 

Inhalt

  • Eucharistie-Feier ist wünschenswert
  • wird mit der Pfarrei besprochen

 

Budget

Vorgängig wird geklärt, ob und wie die Kosten für Apéro oder Essen aufgeteilt werden.

 

Standort
  • baulich möglichst barrierefreie Pfarrei
  • gut mit ÖV erreichbar
  • ausreichend barrierefreie Parkplätze

 

Werbung
  • via BS und Pfarrei.
  • Werbe-Sujet: Altar-Bild der BS, gemalt von MmB.
  • via Website der BS und der Pfarrei, Twitter, forum, pfarreiinterne Printmedien, Versand der BS an MmB.
  • Die BS stellt die Adressen von MmB auf dem Pfarreigebiet zur Verfügung.
  • BS klärt jeweils mit IB, welche Institutionen/Organisationen vor Ort wie eingeladen werden sollen.

 

Evaluation

Mit Hilfe eines Fragebogens zusammen mit Pfarreiteam und Mitwirkenden.


Zukunft

Aus dem Wissen um die Bedürfnisse von MmB entstehen neue barrierefreie Angebote und Begegnungsmöglichkeiten in den Pfarreien.